Home » Allgemein » Der richtige Studiengang

Der richtige Studiengang

Nach Ansicht von MdL Erwin Huber (links) haben sie den richtigen Studiengang gewählt. Die beste Bachelorarbeit im Jahr 2015 kam von Christina Deinhardt, die besten Abschlussnoten erreichten Hedwig Unterhitzenberger, Maria Heinrich und Stephanie Winterhalter (v.l.n.r.). Dekan Prof. Dr. Walter Müller (rechts) und Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer (Mitte) gratulierten.

Nach Ansicht von MdL Erwin Huber (links) haben sie den richtigen Studiengang gewählt. Die beste Bachelorarbeit im Jahr 2015 kam von Christina Deinhardt, die besten Abschlussnoten erreichten Hedwig Unterhitzenberger, Maria Heinrich und Stephanie Winterhalter (v.l.n.r.). Dekan Prof. Dr. Walter Müller (rechts) und Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer (Mitte) gratulierten.

Nürnberg, Januar 2016 – Der dritte Jahrgang von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR konnte jetzt offiziell die Glückwünsche zum erfolgreichen Abschluss des Bachelors entgegennehmen. Und die Vergewisserung, dass sie den richtigen Studiengang gewählt hatten. Dieser Überzeugung war auf jeden Fall Erwin Huber, ehemaliger Staatsminister und aktuell Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des bayerischen Landtags. „Sie haben die Doppelqualifikation, Technik richtig zu beurteilen und gleichzeitig kompetent darüber zu berichten“, so Huber im Rahmen der Abschlussfeier im TV-Studio des Studienganges.

Huber unterstrich, dass Studiengängen mit solchen Doppelqualifikationen die Zukunft gehöre. Das Studienangebot aus ingenieurwissenschaftlicher Grundlagenausbildung und gleichzeitig der Ausbildung in Journalismus und Unternehmenskommunikation sei ein Alleinstellungsmerkmal für die Studierenden, aber auch für die Hochschule. Als Politiker erhofft sich Huber gerade durch die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs in Nürnberg viele Impulse für die Diskussion von Technik in der Gesellschaft. Technische Kompetenz sei in den Redaktionen wichtig, aber auch in der Unternehmenskommunikation. „Wir brauchen die öffentliche Diskussion um Technologien.“ In Unternehmen sei es gleichermaßen wichtig, die Belegschaft über die Entwicklungen und Veränderungen zu informieren und einen Dialog zu führen, aber auch extern zu kommunizieren. „Ich wünsche mir von Wirtschaftsunternehmen einen aktiveren Beitrag in den öffentlichen Diskussionen,“ appelliert Huber. Gerade die Wirtschaft könne in die Diskussion die Gründe und Argumente einbringen, warum Technologien erforderlich seien oder in Technik investiert werden müsse. Nur: allzu oft würden sie sich öffentlichen Debatten entziehen. Das könnten aus Sicht Hubers Pressesprecherinnen und Pressesprecher mit technischem Know-how verändern, indem sie die CEOs motivieren, sich zu beteiligen.

Im Jahr 2015 hatten insgesamt 18 Studierende ihren Abschluss im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR erreicht, acht Frauen und zehn Männer. Im Rahmen der Abschlussfeier wurden auch wieder die besten Studierenden des Jahrgangs mit Buchpreisen ausgezeichnet. Die Auszeichnung für die beste Bachelorarbeit ging in diesem Jahr an Christina Deinhardt, die ein Wissenschaftsmagazin für Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren entwickelt und die erste Ausgabe komplett gestaltet hatte. Die Autorin hatte zunächst Konzepte von erfolgreichen Zielgruppenmedien analysiert und auf Basis dieser Ergebnisse ihr Heft „mini!Archäologie“ entwickelt und gestaltet. Die Urkunden konnten die erfolgreichen Absolventinnen aus den Händen von Staatsminister a.D. Erwin Huber, Dekan Walter Müller und Studiengangleiter Volker Banholzer entgegen nehmen. Umrahmt wurde die Feier schon traditionell vom Chor der Technischen Hochschule.

1 2 4

 

Fotos: Nützel/Hofler